Stefan Stummer bei Tennis-WM der "Eisenbahner"

 

  1. Platz mit Team "Deutschland" an der bulgarischen Schwarzmeerküste

 

Der vielseitige 49-jährige Langquaider Sportler und bei DB Cargo in Regensburg beschäftigte Stefan Stummer - seit 20 Jahren mit 18 Einzel- und elf Doppeltiteln fast durchgehend die Nummer 1 beim örtlichen Tennisclub - nahm vor Kurzem an der 21. Tennis-Weltmeisterschaft für Eisenbahn-Bedienstete in Bulgarien teil. Das Flugzeug hatte ihn nach Wien - dort war der Treffpunkt mit seinen drei Mitspielern aus Hamburg, Leipzig und München, dem Trainer und dem Delegationsleiter - und weiter nach Varna befördert. Von dort aus war es dann nur noch ein Katzensprung in die 30 km entfernte Hotelstadt Albena an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

Zehn Länder, neben neun europäischen noch Indien, stellten Teams für den alle vier Jahre ausgetragenen Wettbewerb. Mit dem Inder Nitrin Kumar Sinha und dem Bulgaren Serafin Grozev waren auch die Nummer 900 bzw. Nummer 1050 der Weltrangliste vertreten. Team "Deutschland" mit Stefan Stummer auf der vierten Position - er war zum vierten Mal seit 1999 für eine solche WM nominiert - unterlag in den drei Vorrundenpartien gegen Bulgarien, Belgien und Österreich jeweils 1:3 und musste mit dem letzten Gruppenplatz zufrieden sein. Langquaids Tennis-Crack hatte sein Erfolgserlebnis, als er den Belgier Stijn Vanderkimpen 6:4, 6:2 bezwingen konnte. In der folgenden Verliererrunde gewann die deutsche Vier zunächst gegen Russland mit 3:1, um dann in der Begegnung um Platz sieben den Österreichern mit 2:3 zu unterliegen. Dabei zog Stefan Stummer gegen den Austrianer Thomas Mühlbacher - wie in der Vorrunde - klar den Kürzeren. Doch das sportliche Abschneiden, mit dem sich der Multisportler nicht so recht anfreunden konnte, war die eine Seite des Großereignisses. Die Weltmeisterschaft am Goldstrand ließ andererseits natürlich Urlaubsgefühle aufkommen und Kontakte zu gleichgesinnten Sportfreunden aus aller Welt entstehen, die dann auch diesmal über die Turnierwoche hinaus Bestand haben.

Die indischen Eisenbahner scheinen übrigens die besten Tennisspieler in ihren Reihen zu haben, denn sie holten den Weltmeistertitel vor Tschechien und Bulgarien.

 

 

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